Schwedische Marine - Korvette Visby-Klasse / Corvette Visby-Class 
K33 Härnösand
Pressecho Aussenaufnahmen von Jan Thielke Fregatte Hamburg F 220
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Wieder einmal überraschen die Schweden mit einer neuen Bauform.
Schon in meinen Kindertag waren es bei der Luftwaffe die Saab Draken und Saab Viggen.
Heute 30 Jahre später ist es in der schwedischen Marine ebenfalls der Fall.
Seit dem Balkankrieg sind die Stealth-Bomber ein Begriff, nicht vom gegnerischen Radar erfasst zu werden.
Bei der U.S. Navy hat die Fa. Lockheed bereits ein Schiff herausgebracht und der Fa. General Dynamics mit weiterer einer weiteren Planung beschäftigt.
1996 begannen bei der Werft Kockums in Schweden die Planungen für die Visby-Klasse.
Im Jahre 2000 lief bereits die erste Tarnkappen-Korvette vom Stapel, 2003 und 2004 folgten die nächsten Beiden.
Zwei weitere Einheiten sind im Bau, eine sechste Einheit ist noch optional eingeplant.
Ausgestattet sind die Schiffe für U-Jagd, Minenjagd und –legen, Tauchereinsätze aber auch zur Bekämpfung von feindlichen Seezielen.
Momentan sind die Schiffe noch in der Erprobungsphase der  FMV (the Swedish Defence Materiel Administration, ähnlich dem deutschen BWB) und werden 2007 der schwedischen Marine übergeben.
Über die gesamte Länge von 73 Meter besteht das Schiff aus Glasfaser im Verbund mit anderen Stoffen wie z.B. Karbol oder Aluminium.
Je nach Belastung wurden die Verbundstoffe angepasst, Unterwasserbereich, Auspuffbereich und über der Wasserlinie.
Dieses bringt nicht nur eine Gewichtsersparnis sonder macht das Schiff auch antimagnetisch.
Glasfaser und Form sind die Basis für die Stealth-, besser Tarnkappentechnik.
Gegenüber einem Schiff gleicher Klasse und Größe wiegt die Visby-Klasse nur die Hälfte.
Vielen bekannt ist sicherlich der US-Flieger des Typ F-117, seine schräge und kantige Bauweise machen es schwer Radarstrahlen zurück zu reflektieren, die gleiche Bauweise wird bei der Visby-Klasse verwendet.
Alles was in der Regel sich über Deck und Brücke, Ausguck und weiteres verteilt spielt sich komplett in der geschlossenen und klimatisierten Brücke ab.
Die OPZ ist ein grosser und geräumiger Raum für ein Schliff dieser Grösse, die Ausstattung ist von SaabTech Vectronics.
In zwei weiteren Räumen aus werden die Maschinen, Technik, Brandschutz und Zustand des Bootes überwacht.
Brandschutz wird sehr hoch geschrieben, die Detektoren melden nicht nur einen Brand, sie ermitteln auch was brennt an Hand der Rauchbildung wie die Temperatur.
Ebenfalls ist es möglich einen Hubschrauber aufzunehmen, der auch aufgetankt werden kann.
Der Antrieb erfolgt durch 4 Gasturbinen über zwei Jetantriebe.
Insgesamt eine sehr geräumige Umgebung, die nicht gerade an ein Schiff vermuten lässt.
Neben den Kojen für die 43 Mann der Besatzung sind in den Räumlichkeiten auch zusätzliche Kojen, die die Aufnahme weiterer Soldaten ohne Enge an Bord oder der Schlafgelegenheiten ermöglichen.

Daten:

Einheiten:
K31 Visby
K32 Helsingborg
K33 Härnösand (Bilder)
K34 Nykoping
K35 Karlstad
K36 Uddevalla


Im Bugbereich

Innenraum

Weit und geräumig mit dem wichtigsten Mann nach dem Kdt.

Alles ist wirklich unter Deck

Steuerbord auf der Überholspur

Geschafft mit wenig Fahrtgeschwindigkeit

Fregatte Hamburg übernimmt wieder die Führung

Alles hat ein Ende, fast wieder zu Hause, aber mit Wehmut

 
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