Fregatten der australischen Marine - Fregatte HMAS ANZAC F150 Anzac-Klasse
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Daten:
Länge / Breite: 118 m / 14,8 m 
Seitenhöhe: 9,15
Tiefgang: 4,37 m
Gewicht: 3.600 Tonnen
Antrieb:

1 Stück General electric Gasturbine 22.000 KW für 18 knoten
2 Stück MTU 1163 TB Dieselmotoren
-3.040 KW bei 1.160 U/Min.
-3.356 KW bei 1.200 U/Min.
Technik - Radar

Raytheon 2D-Weitbereichssonar AN / SPS-49 zur Lauftraumüberwachung
Celsiustech Zielanzeiger
Krupp Atlas 9600-M ARPA Navigationsradar
127 mm Leichtgeschütz
-Vollautomatisch
-20 Schuss die Minute
-20 km Reichweite
6 Cal. 0,50 / 1,27 mm MG 
1 Bordhubschrauber Kaman Seasprite oder Seahawk
VLM (Vertikal Launch System)
-8 Behälter mit Sea Sparrow
-Austausch mit anderen Waffenbehältern
-Harpoon (Schiffsbekämpfung in Vorbereitung)
U-Bootabwehr
-2 Stück Mk 32 dreifach Torpedowerfer
Die Fregatte gehört zur ANZAC-Klasse, basierend auf das deutschte MEKO 200 Design von Blohm + Voss.
Konzepiert und gebaut wurde sie jedoch wie ihre Schwesterschiffe in Australien in Zusammenarbeit mit der Neuseeländischen Marine.
1987 fanden erste Gespräche für die Planungen für den Bau zwischen beiden Staaten statt und 1989 wurden abgeschlossen.
Von 19 unterschiedlichen Ausführungen kamen 3 in die engere Auswahl: Blohm + Voss -Deutschland (MEKO 200), Royal Schelde - Holland (M Frigatte) und Yarrow -Gross Britanien (Typ 23 VAR)
Das Auftragsvolumen umfasst 6 Milliarden austr. Dollar für die insgesamt 10 Einheiten.
Die erste Fertigstellung erfolgte 1996 und die letzte Auslieferung ist für 2006 geplant.
Alle Fregatten wurden, bzw. werden von Transfield Defence Systems in Williamstown gebaut.
Das MEKO Design wurde von Blohm + Voss entwickelt und wird seit über 20 Jahren angewandt.
Hierbei handelt es sich um eine modulare Bauweise von Booten aller Art.
Diese Boote müssen in der Lage sein in kürzester Bauzeit umgebaut und modifiziert zu werden ohne grossen Arbeitsaufwand.
MEKO selber bedeutet: MEhrzweck KOmbination.
In Australien werden die Fregatten Aufgaben von Zerstörern übernehmen und diese ersetzen mit einem erweiterten Aufgabengebiet.
Die Hauptaufgabe dieser Klasse mit einer Reichweite von 6.000 nautischen Meilen sind Begleitung von Schiffsverbänden mit der Flug- und U-Bootabwehr.
Zur Flugabwehr verfügt sie über die bekannten MK 41 Sea Sparrow.
An Bord wurde der Helikopter von Typ Kaman Seasprite durch den grösseren Seahawk abgelöst.
Modernste Radartechniken und Satteliteneinrichtungen machen das Auffinden suspekten Schiffsobjekten fast zu einem Kinderspiel.
Austausch und Weitergabe von Daten wie Koordination von Einsätzen in Krisenzeiten zeichnen diesen Typ aus.
Für das kommende Jahr ist für die HMAS ANZAC eine Werftpause für zeitgemässe Modernisierungen eingeplant.
Gebaute Einheiten Anzac-Klasse  für die Royal Australian Navy
F 150 HMAS "ANZAC" Ablieferung 1996 F 151 HMAS "Arunta" Ablieferung 1998 F 152 HMAS "Warramunga" Ablieferung 2000
F 153 HMAS "Stuart" Ablieferung 2001 F 154 HMAS "Paramatta" Ablieferung 2002 F 155 HMAS "Ballarat" Ablieferung 2002
F 156 HMAS "Toowoomba" Ablieferung 2003 F 157 HMAS "Perth" Ablieferung 2004
Gebaute Einheiten Anzac-Klasse  für die Neuseeländische Marine
F 77 HMNZS "Te Kaha" Ablieferung 1997 F 111 HMNZS "Te Mana" Ablieferung 1999
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