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Übung NORTHERN COASTS hat begonnen |
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Marinesoldaten aus 13 Nationen üben ab heute, 16.10.2009, zwei Wochen
lang in der Kieler und Mecklenburger Bucht.
Zwischen Eckernförde und Rügen trainieren unter dem Namen "Northern Coasts" 40 Schiffe und Boote sowie sieben Helikopter und fünf Überwachungsflugzeuge in der Ostsee. Auf dem Plan stehen Szenarien, wie sie in weltweiten Kriseneinsätzen vorkommen können - zum Beispiel die Abwehr von terroristischen Angriffen, Embargomaßnahmen, Konvoischutz, Evakuierungsoperationen oder humanitären Hilfeleistungen. Das Hauptziel ist dabei die Verbesserung der multinationalen Zusammenarbeit. Diese Übung findet nach 2007 und 2008 zum dritten Mal statt. Sie ist das größte Manöver des Jahres in der Ostsee und endet am 29.10.2009. Ein Jahr lang wurde diese komplexe Übung im Marinehauptquartier in Glücksburg vorbereitet. "Northern Coasts" legt den Schwerpunkt auf Einsätze in küstennahen Gewässern. Im Kern steht die Festigung und Weiterentwicklung gemeinsamer Verfahrensweisen für zukünftige multinationale Krisenoperationen. Um möglichst realitätsnah üben zu können, erstellte das Flottenkommando ein Szenario mit einem Konflikt zwischen den zwei fiktiven Staaten "Amberland" und "Beachland". Das Drehbuch ist dabei an aktuelle weltweite Kriseneinsätze angelehnt, wie zum Beispiel vor dem Libanon oder am Horn von Afrika. So werden auch zivile Handelsschiffe in das Manöver integriert. Die vielfältigen Herausforderungen und simulierten Bedrohungen werden durch die Übungsleitung in Glücksburg gesteuert. |
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