Eckernförde - Die Uboote der Klasse 206 A liefen am Montag, den 30. August 2010, ein letztes Mal aus eigener Kraft in die Eckernförder Bucht aus.
"U15", "U16", "U17", "U18" sowie "U23" und "U24" verabschiedeten sich damit gemeinsam von ihrem Heimathafen Eckernförde.
Die sechs Uboote werden bis März 2011 außer Dienst gestellt.
Nach mehr als 35 Jahren endet damit eine überaus erfolgreiche Ära innerhalb der Deutschen Marine.
In zahlreichen Einsätzen und Manövern hat dieser Uboot-Typ über viele Jahre seine besondere Leistungsfähigkeit national und international eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
Über die Klasse 206A
Die Marine hat am 1. Juni 2010 ihre Uboote der Klasse 206 A vorzeitig aus der Nutzung genommen.
Damit einher geht die Bündelung finanzieller und personeller Ressourcen, um die operationelle Verfügbarkeit der Uboote der Klasse 212 A zu erhöhen.
Die insgesamt zehn Uboote der Klasse 206 A wurden zwischen 1973 und 1975 in Dienst gestellt.
Die Boote sind zum Schutz gegen Minen aus amagnetischem Stahl gebaut.
Im Vergleich mit Ubooten anderer Nationen sind die deutschen Uboote mit circa 500 Tonnen Verdrängung die kleinsten bewaffneten Uboote, die weltweit operieren.
Aufgrund ihrer geringen Größe und der guten Tiefensteuereigenschaften eignen sie sich besonders für den Flachwassereinsatz und können getaucht noch bei Wassertiefen von circa 20 Meter manövrieren.
Die Uboote dieser Klasse sind in Eckernförde stationiert und gehör(t)en zum 1. Ubootgeschwader.
Vor dem Auslaufen erfolgte die Auslaufmusterung durch den Kdr des 1. Ubootgeschwaders, Herrn Fregattenkapitän Patrick Rothehüser.
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