Checkpoint

Die Marineschutzkräfte sind neben den Spezialisierten Einsatzkräften Marine der einzige infanteristische Verband der Deutschen Marine.
Der Verband Marineschutzkräfte wurde am 01.04 2005 aufgestellt.
Ein Großteil der Soldaten der Marineschutzkräfte wurde aus dem am 31.03.2005 aufgelösten Marinesicherungsbataillon 1 übernommen.
Die Aufgaben der in Eckernförde stationierten Einheit umfassen ein weitläufiges Gebiet an Land, in Häfen oder in küstennahen Gewässern, wofür ihnen in naher Zukunft umgebaute Minenjagdboote der FRANKENTHAL-Klasse zur Verfügung gestellt werden.
Die Marineschutzkräfte schützen und unterstützen die Einheiten der Marine, deren Einrichtungen und andere Objekte gegen Angriffe terroristischer Kräfte, um die Überlebensfähigkeit der Angehörigen der Bundeswehr, die Funktionsfähigkeit wichtiger Infrastruktur und die Durchsetzungsfähigkeit eigener Kräfte zu sichern.
Die Marineschutzkräfte sind an Land, im Bereich von Häfen, Reeden und küstennahen Gewässern tätig.
Sie wirken mit ihren Mitteln insbesondere im Verbund mit anderen See- und Seeluftstreitkräften und sind auf eine enge Zusammenarbeit angewiesen.
Dies schließt einen streitkräftegemeinsamen oder multinationalen Einsatz ein.
Neben den bekannten Dienstwaffen, dem Sturmgewehr G 36 und der Pistole P8, verfügen die Marineschutzkräfte über die Maschinenpistole MP 7.
Sie ist kleiner als die bekannte UZI oder MP 5, sie hat ihnen gegenüber jedoch für ihren vorgesehenen Zweck einige Vorteile.
Kaliber 4,7 mm, durchschlägt dennoch Westen, einen Klappschaft, einen Griff für die zweite Hand vorne unter dem Rahmen und einer modernen Zeileinrichtung.
Das macht sie damit zu einer treffsicheren Waffe.